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Von Anfang an hatte entsprechend der ethnischen Zugehörigkeit jedes Tattoo für den Träger und dessen Umfeld eine sehr bestimmte Bedeutung.
Die hauptsächlichen Bedeutungen waren oder sind immer noch:
- die Kennzeichnung der Stammeszugehörigkeit beziehungsweise die Rangstellung innerhalb der Gruppe
- als Schutz vor Dämonen, Magie, Krankheiten und anderen "schlechten" Dingen
- als Tarnung und/oder Kriegsbemalung
- als Zeichen der religiösen Zugehörigkeit, Trauer
- oder auch zu medizinischen Zwecken
So vermutet man zum Beispiel, daß die Tätowierungen auf Ötzi´s Körper therapeutische Hintergründe hatten, da sie exakt auf heute bekannten Akkupunkturstellen liegen. Auch als Therapie gegen Kopfschmerzen (Afrika) oder Rheuma (wie z.B. auf Samoa) sind Tätowierungen eingesetzt worden.
Sehr bekannt für Ihre Eigenheiten und Bedeutungen sind auch heute noch die Maori. Jede Linie hat Ihre bestimmte Position und Bedeutung, als Ganzes kann man aus Ihnen die Geschichte des Trägers und seines Stammes ablesen. Eindeutig ging aus ihnen sein sozialer Status und seine persönlichen Leistungen für den Stamm hervor.
Ähnliches gilt auch für die japanischen Yakuza, welche in ihrer Blütezeit extrem streng auf die Einhaltung der Tätowierrituale geachtet haben. Auf diese Weise wurde sichergestellt, daß kein Außenstehender tiefere Einblicke in das Innenleben der einzelnen Clans erhalten konnte.
Die ursprünglichen Tattomotive waren im Gegensatz zu heute keine komplexen Gemälde, sondern einfache Symbole und geometrische Figuren.
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