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In unserem Studio wird Ihr Tattoo von einem Tätowierer mit jahrelanger Erfahrung gefertigt. Die Anforderungen gemäß §2 der Sächsischen Hygieneverordnung werden bei uns strengstens beachtet und eingehalten.
Unser Personal wurde zuletzt am 06.10.2005 geschult und geprüft. Die Prüfungszertifikate sind im Studio einsehbar.
Vor dem ersten Besuch in einem Tätowierstudio gehen Euch vielleicht einige Fragen durch den Kopf. Von Freunden oder Bekannten habt Ihr unter Umständen schon einiges zum Thema gehört, wisst aber nicht so recht, was wahr ist und was nicht. Hier findet Ihr einige der meistgestellten Fragen rund ums Thema und natürlich auch die Antworten.
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1. Ab wann darf ich mich tätowieren lassen?
Tätowieren ist strenggenommen eine Körperverletzung, die natürlich straffrei bleibt, solange das Einverständnis des Kunden vorliegt. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß dieser volljährig ist, also das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Manche Tätowierer tätowieren auch Jugendliche ab 16, wenn eine Einverständniserklärung der Eltern bzw. der Erziehungsberechtigten vorliegt. Dabei bewegt sich der Tätowierer juristisch gesehen auf dünnem Eis, falls zum Beispiel ein Elternteil zustimmt, das andere aber ein Tattoo ablehnt. Gleiches gilt, wenn die Einverständniserklärung gefälscht wurde.
Es liegt also im Ermessen des Tätowierers, ob er Jugendliche auch mit Einverständniserklärung der Eltern ablehnt.
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2. Was kostet ein Tattoo?
Das ist die am häufigsten gestellte Frage, die so einfach nicht zu beantworten ist. Der Preis ist immer abhängig von der Größe des Tattoos, dem Stundensatz des Tätowierers, der benötigten Zeit und dem Aufwand, mit dem das Tattoo gearbeitet ist.
Ein seriöser Tätowierer wird Euch erst Angaben zum Preis machen, wenn er weiß, welches Motiv in welcher Größe an welcher Körperstelle gestochen werden soll; wie detailliert und wie farbig es werden soll.
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3. Gibt es Tattoos, die nach ein paar Jahren wieder verschwinden?
In Kosmetikstudios werden hin und wieder sogenannte Bio-Tattoos oder auch Temptoos angeboten, die angeblich nach ein paar Jahren wieder verschwinden sollen. Der Behauptung solcher "Tätowierer", wonach diese Temptoos durch den natürlichen Erneuerungsprozess der Haut allmählich verblassen und dann ganz verschwinden, wird sogar von Hautärzten energisch widersprochen.
Der Tätowierer müsste extrem genau die Hautschichen treffen, die sich regelmäßig erneuern, damit ein "Auswachsen" des Tattoos überhaupt möglich wäre. Da aber jeder Mensch seinen eigenen ganz bestimmten Aufbau der Haut hat, ist dieses exakte Arbeiten schlicht unmöglich.
Die Idee vom Tattoo auf Zeit ist also nur ein schöner Traum - oder einen clevere Geschäftsidee.
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| 4. Kann man Tätowierungen wieder loswerden?
Ja, man kann Tattoos wieder loswerden.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Die Entfernung des Tattoos mit dem Laser. Wird wohl am Häufigsten angewendet. Dabei werden die Farbpigmente der Tattoofarbe bestrahlt, zerstört und vom Immunsystem abtransportiert. Das hört sich leichter an, als es ist. Es ist langwierig (einige Sitzungen) und teuer.
Cutting. Das Tattoo wird chirurgisch herausgeschnitten und die Wunde vernäht. Nachteil: meist bleiben Narben.
Dermabrasion. Die Haut mitsamt Tattoo wird abgehobelt oder abgeschliffen. Nachteil: meist bleiben Narben.
Hauttransplantat. Dabei bekommst du unter Narkose das Tattoo herausgeschnitten und Haut von einer anderen Körperstelle aufgetragen. Nachteile: Druckverbände über Monate, Schmerzen, langwierig, oft Narbenbildung, es kann zu weiteren Komplikationen kommen. (Abstoßung etc.)
Diathermie. Dabei werden die tätowierten Hautzellen (mitsamt der Zellflüssigkeit) erhitzt und sterben ab. Die abgestorbene Haut wird mitsamt Tattoofarbe abgestoßen, wenn gesunde Haut nachwächst.
Bei allen hier genannten Möglichkeiten kann Dir niemand eine 100%ige Erfolgsgarantie geben, es kann durchaus sein, daß Du diese Behandlungen mehrmals über Dich ergehen lassen mußt - also überlege Dir vorher genau, was Du willst.
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| 5. Sind allergische Reaktionen möglich?
Der menschliche Körper kann auf nahezu alles allergisch reagieren. Die wohl bekanntesten Allergien sind Heuschnupfen, Nickel- oder auch Lebensmittelallergien. So kann es also durchaus möglich sein, daß Dein Körper auf die Tattoofarben allergisch reagiert.
In der Praxis sind solche Reaktionen allerdings sehr selten. Beobachtet wurden solche Reaktionen bisher hauptsächlich bei Farben, die Rot und Gelb enthalten.
Heutzutage werden Tattoofarben auf allergene Stoffe getestet, was aber natürlich keinen 100%igen Schutz bieten kann.
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| 6. Ist das Tätowieren schmerzhaft?
Jede Tätowierung ist je nach Deiner persönlichen Schmerztoleranz mehr oder weniger schmerzhaft. Was der Eine als unangenehm empfindet, können für den Anderen schon unerträgliche Schmerzen sein. Der Grad der Schmerzempfindung hängt von diversen Faktoren wie z.B. der Technik des Tätowierens, der Art der Nadeln, der zu tätowierenden Körperstelle und Deiner körperlichen Konstitution ab.
Für extrem schmerzempfindliche Personen besteht die Möglichkeit, die Haut mit einem Hautanästhetikum (z.B. "EMTA", rezeptfrei) zeitweise zu betäuben. Allerdings kann es sein, daß die so behandlte Haut dann die Tätowierfarbe nicht richtig annimmt und es so zu Qualitätsverlusten kommt.
Wie es so schön heißt: "Wer schön sein will, muß leiden"
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| 7. Kann ich mich beim Tätowieren mit Krankheiten infizieren?
Da beim Tätowieren an einer offenen Wunde gearbeitet wird, ist es bei Nichteinhaltung der Hygienevorschriften natürlich möglich, sich mit Krankheiten wie AIDS, Hepatitis und ähnlichem zu infizieren. Deshalb sollte man sich schon bei der Auswahl des Studios und vor Beginn des Tätowierens vergewissern, daß der Tätowierer über ein geprüftes Sterilisationsgerät verfügt, mit Einweghandschuhen arbeitet, sein Arbeitsplatz sauber und aufgeräumt ist und alle Gegenstände, mit denen er in Berührung kommt mit Folie abgeklebt sind. Auch beim Nachfüllen der Einwegnäpfchen darf die Spitze der Farbflsche nicht mit dem Inhalt des Näpfchens in Berührung kommen.
Wenn alle Hygieneregeln eingehalten werden, ist eine Übertragung von Krankheiten, ebenso wie im Krankenhaus oder beim Zahnarzt, nahezu völlig ausgeschlossen.
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| 8. Was ist nach dem Tätowieren zu beachten?
Jeder Tätowierer hat sein eigenes "Rezept" für die Nachbehandlung Deines Tattoos. Wichtig ist, daß der Wundschorf, der sich bildet, von allein abfallen kann. Er darf keinesfalls abgekratzt werden. Während der Heilungsphase ist es nicht zu empfehlen, in die Sauna oder ins Schwimmbad zu gehen, starke Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Das Gleiche gilt auch für Solarien!
Falls Du eine Wund- und Heilsalbe verwenden willst, frage vorher Deinen Tätowierer, denn nicht jede Salbe eignet sich zur Pflege von Tattoos.
Auch nachdem Dein Tattoo abgeheilt ist, vergiß nicht, es im Sommer stets mit Sonnencreme zu behandeln. So vermeidest Du ein vorzeitiges Ausbleichen und das Tattoo behält seine Intensität und Schärfe.
Dei Tätowierer wird Dir nach dem Stechen einen Handzettel mit Pflegetips überreichen - halte Dich daran und Du wirst lange Freude an Deinem Tattoo haben!
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| 9. Muß mein Tattoo irgendwann nachgestochen werden?
Ein professionell gestochenes Tattoo muß normalerweise nicht nachgestochen werden, sofern Du Dich an die Pflegetips Deines Tätowierers gehalten hast. Wenn Du von Deinem Studio zum Tattoo - Termin auch gleich einen Termin zum Nachstechen bekommst, wähle lieber ein anderes Studio - ein guter Tätowierer bekommt die Farbe beim ersten Mal richtig unter die Haut.
Bei alten Tätowierungen mit verblassten Farben kann ein Nachstechen sinnvoll sein - Dein Tätowierer wird Dich beraten.
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| 10. Kann sich mein Tattoo verziehen, wenn ich zunehme?
Natürlich würde sich ein Tattoo verziehen, wenn Du stark zunimmst oder durch Muskelaufbau Deinen Körperbau drastisch veränderst. Um das zu schaffen, müsstest Du allerdings intensiv trainieren, bei normalen Freizeitsportaktivitäten wird sich eine Veränderung kaum auswirken.
Bei starker Gewichtszunahme durch falsche Ernährung kann es da schon anders aussehen, da Dein Muskelgewebe auch an Spannung verliert und somit eher der Schwerkraft folgt.
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| 11. Kann man Narben übertätowieren?
Es ist durchaus möglich, Narbengewebe zu tätowieren, um so von häßlichen Narben abzulenken oder diese etwas zu kaschieren. Allerdings verhält sich Narbengewebe anders als normale Haut, abhängig davon ob es eher weich oder hart, eher wutstig oder flach ist. Du solltest dir auf alte Fälle einen Tätowierer suchen, der bereits etwas Erfahrung mit dem Tätowieren von Narben gesammelt hat.
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